Finanzierung rund um den Kanzleikauf

Zurzeit werden potentielle Käufer von steigenden Zinsen und der Bereitstellung von Eigenmitteln in Höhe von rund 20 Prozent verunsichert.  Bei der Finanzierung von Steuerberatungskanzleien sind Risiko und Amortisationsdauer aufgrund des nachhaltigen Geschäftes aber nach wie vor überschaubar. Im Unterschied zu einer Neugründung greift man darüber hinaus beim Kauf einer bestehenden Kanzlei auf vorhandene Bilanzen zurück, die anhand der Kennzahlen aus der Vergangenheit die Rückzahlung plausibel darstellen. Qualifizierte Mitarbeiter, bestehende Klienten, erprobte Prozesse und Strukturen minimieren das Risiko zusätzlich und durch den vorhandenen nachhaltigen Umsatz besteht eine solide Basis für die weitere Kanzleientwicklung. Der Finanzbedarf bei einer Neugründung ist ebenfalls nicht zu unterschätzen, da von Beginn an der eigene Lebensunterhalt gesichert werden muss, ohne auf laufende Honorarflüsse bauen zu können.

 Inputs/Tipps rund um die Finanzierung:

  • sorgfältige Vorbereitung auf Bankgespräche und die professionelle Aufbereitung von Unterlagen
  • gemeinsames Bankgespräch Verkäufer/Käufer
  • Als Königsweg für die Selbstständigkeit etabliert sich ein vorangeschaltetes Angestelltenverhältnis mit Partnerschafts- oder Übernahmeoption, oft mit der Perspektive einer schrittweisen Komplett-Übernahme.
  • Mit einer eigenen Kanzlei oder Anteilen an einer Kanzlei wird ein nachhaltiger Wert geschaffen, den man in Zukunft wieder verkaufen kann